Besichtigung Wagi Museum


Veteranenhock Schlieren und Urdorf, vom 24. November 2017 in Schlieren, Kurzbericht

Erinnerst Du dich noch an die schönen blauen Autobusse der Verkehrsbetriebe Zürich?

Dank der guten «Führung» im Wagimuseum-Führerstand, haben wir einen perfekten Auftakt zum VeteranInnen Hock 2017, zusammen mit Urdorf, in Schlieren erlebt. 61 Frauen und Männer aus beiden Gruppen, wurden organisatorisch in zwei Besuchsgruppen aufgeteilt. Im Museum selber, unter der Leitung von Patrick Bigler, fanden die präzisen Erläuterungen der «Wagigeschichte» und die vielen kleinen und grossen Ausstellungsgegenstände grosses Interesse.

Die Sammlung im Museum umfasst gegenwärtig rund dreitausend Dokumente. Das Firmenarchiv und zahlreiche Fabrikutensilien geben Einblicke in die lange und erfolgreiche Geschichte der Schweizerischen Wagons- und Aufzügefabrik AG Schlieren. Seit der Gründungszeit der SWS 1899, wurden in Schlieren vom Schienenfahrzeugbau über den Aufzugs-, Rolltreppen- Karosserie- und Flugzeugbau, manch bekannte Typen aufgegleist. Erinnerst Du Dich noch an den alten blauen Autobus?  Durch diverse Studien und Weiterentwicklungen folgten in den Fünfzigerjahren die ersten Trolleybusse, welche für verschiedene Verkehrsbetriebe abgeliefert wurden. Im Flugzeugbau wurden 1938 – 1945 für die damalige Militärmaschine C 35. C 36 alle Tragflächen, Rümpfe und andere Spezialteile gebaut.

Der zweite Teil der Gruppe folgte im WAGI Restaurant einer Präsentation von Thomas Stauber über das Projekt «Speisewagen C3» (Bild re). Im Speisewagen werden künftig 28 Gäste in einmaligem Ambiente ein luxuriöses Platzangebot geniessen können. Die Küche wird auf die beiden Wagen aufgeteilt. Im zweiten Support Wagen ist zudem die nötige Infrastruktur für den Betrieb untergebracht. Trotz den kulinarischen Höhenflügen bleiben wir auf dem Boden, simulieren Fahrgeräusche und lassen den Wagen hydraulisch leicht schaukeln.

Nach einem Seitenwechsel besammelten sich alle Veteraninnen und Veteranen zum wohl verdienten Apero «riche» in der Lounge des WAGI Restaurants. Bei einem kühlen Glas Wein oder einem Bier wurde angeregt diskutiert und untereinander herrschte eine sehr gute Stimmung.

Die offizielle Begrüssung durch den Obmann Stv. Fellini Kessler und durch den Obmann der Gruppe Schlieren, Arthur Längle, sorgte für einen kleinen Moment der Stille, um den organisatorischen Ablauf des Nachtessens zu organisieren. Der anscheinend grosse Hunger der Schar, veranlasste alle zügig ihren Platz im Restaurant aufzusuchen. Die wunderschön dekorierten Tische in weihnachtlicher Atmosphäre und das «gluschtige» Buffett liess Gutes erwarten. Ein gemischter Salat, an den Platz serviert und die anschliessende Selbstbedienung mit Kalbsbraten, Gratin oder Teigwaren mit diversen Gemüsen und «es bizzeli Pilzli dra» schmeckte in jeder Beziehung vorzüglich. Ein BRAVO der Küche.

Zwischen Hauptgang und Dessert wurde den diversen Akteuren des Abends gedankt und mit einer Flasche «Veteranenwein» und einem kleinen symbolischen alten SBB Kleiderhaken geehrt.

Auch dem ganzen Küchen- und Serviceteam, unter der Leitung von José Barrasa, wurde mit einem grossen Applaus die verdiente Anerkennung gezollt.

Als Krönung des Abends konnte dem Verein «historicSchlieren» mit dem Präsidenten Thomas Stauber und dem Leiter des Museums, Patrick Bigler und Supporter Rolf Wild, ein ansehnlicher Betrag in die Vereinskasse übergeben, damit die Restauration des Speisewagens bald in Erfüllung gehen kann.

Die vom Museum erhaltene Tisch-Glocke wird uns immer an den heutigen Abend erinnern.

Als Obmann der Gruppe Schlieren, danke ich allen Turnveteraninnen und Veteranen der Gruppen Urdorf und Schlieren, für die überaus grosse Teilnahme an diesem Anlass, der uns fast ein wenig aus dem Häuschen gebracht hat.

Es war in jeder Hinsicht ein gelungener, gemütlicher und kulinarisch ausgezeichneter Abend, mit einem feinen Dessert zum Abschluss.

 

Mit den herzlichsten Wünschen für

FROHE WEIHNACHTEN und EIN GUTES NEUES JAHR

allen Veteraninnen, Veteranen und ihren Angehörigen.

Der Obmann Gruppe Schlieren, Arthur Längle

 

Fotos: Arthur Längle

Das könnte Dich auch interessieren...