Herbstausflug mit dem Car

Bericht über den Herbstausflug vom Freitag, 27. Oktober 2017

 

Frohgelaunt und voller Erwartung fuhren wir Richtung Innerschweiz. Bei der Ausfahrt Küssnacht /SZ hatten wir die Autobahn verlassen, um die Schönheit des Vierwaldstättersee auf uns wirken zu lassen. Die Stadt Luzern hatten wir ohne Probleme durchquert und durch den „Lopper“ erreichten wir den Kanton Obwalden. Ruedi Roth, der in dieser Gegend aufgewachsen ist, konnte uns viel Wissenswertes und Interessantes erzählen.

Im Hotel-Restaurant Kaiserstuhl am Lungernsee wurden uns Kaffee und Gipfeli serviert. Über den Brünig gelangten wir an den Brienzersee, dem wir auf der beschaulichen rechten Seite durch schöne Dörfer folgten und so über Krattigen nach Aeschi bei Spiez kamen.

Im Saal vom Restaurant Sternen, mit Blick auf den Thunersee, hatten wir ein feines Mittagessen eingenommen. Das Gasthaus Sternen wurde im Jahr 1531 erbaut und ist das älteste Gasthaus im Berner Oberland. Nachdem wir am Vormittag noch die Landschaft im milden, sonnigen Herbstlicht bestaunen konnten, hatte nun leichter Regen eingesetzt, so dass wir das auf das besichtigen von Aeschi verzichteten.

Das nächste Ziel war der idyllische Naturpark Blausee im Kandertal. Der Blausee entstand vor über 15’000 Jahren durch einen Felzsturz, in dessen Trümmern der See heute liegt. Der See ist eingebettet in einem geschützten, märchenhaften Waldgebiet. Obwohl der türkisblaue, glasklare See nur 17 Meter von der Kander entfernt ist, handelt es sich um unterschiedliches Wasser: Der Blausee wird vom Grundwasserstrom des Kandertals gespiesen. Die aussergewöhnliche Farbe des Wassers entsteht durch dessen Klarheit: Da nur der blaue Anteil des Lichts absorbiert wird, erscheint das Wasser in einem herrlichen Blau.

Beeindruckt traten wir die Heimreise an. Sie führte uns durch Thun, danach über den 1168m ü. M. gelegenen Schallenberg ins Emmental. Spontan wurde ein Restaurant für eine Rast gesucht. Die Wahl fiel auf das Landgasthaus Drei Könige in Entlebuch. Weil die Wirtin alleine war, sprang Walti Jucker als souveräner Kellner ein. Urs Peyer, der bewährte Chauffeur brachte uns wohlbehalten nach Schlieren zurück. Auf der ganzen Fahrt streute er immer wieder interessantes Wissen ein und erzählte auflockernde Witze.

Den grössten Dank gebührt dem Organisator Peter Kronthaler. Mit leidenschaftlicher Begeisterung beschenkte er uns einen unbeschwerten, gemütlichen Tag.

Fotos: Peter Kronthaler

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